Schulnummer: 03B02

Adresse:
Erbeskopfweg 6-10     
13158 Berlin
Telefon:
(030) 500 199 - 10
(030) 500 199 - 25
Fax:
(030) 500 199-24

Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Öffnungszeiten Sekretariat:

Montag - Donnerstag von 8:00 - 12:30 und 13:30 - 14:00 (oder nach

Terminabsprache)

Freitag von 7:30 - 12:00

 

Während der Berliner Ferien nur nach telefonischer Rücksprache

Impressum

Datenschutzerklärung

 

SOZIALASSISTENTIN/ SOZIALASSISTENT werden 

„Menschen fördern, unterstützen, begleiten oder ihnen assistieren."

 

 

Was ist das für ein Beruf?

Sozialassistentinnen und Sozialassistenten verfügen über eine solide Basisausbildung, die es ihnen möglich macht, sozialpädagogische, sozialpflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten professionell unter Anleitung und teilweise auch eigenverantwortlich durchzuführen. Sie arbeiten in:

  • Kindertagesstätten und Grundschulen
  • Jugendclubs, aber auch in Wohngruppen für Jugendliche,
  • Familienzentren oder
  • anderen Einrichtungen im Bereich Sozialwesen.

Fachkräfte unterstützen und entlasten: Sozialassistentinnen und Sozialassistenten arbeiten als Teil multiprofessioneller Teams mit Fachkräften wie Erzieher/innen, Lehrer/innen, Heilerziehungspfleger/innen oder Heilpädagogen und Heilpädagoginnen zusammen und unterstützen diese bei der anspruchsvollen sozialen Arbeit, Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituationen zu fördern, zu begleiten, zu betreuen oder ihnen zu assistieren. Mit ihrer Arbeit tragen sie dazu bei, dass Menschen nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen selbstbestimmt leben und an Bildung und Gesellschaft teilhaben können.

Anschlussperspektiven: Der Beruf ist Ausgangspunkt für eine weiterführende Ausbildung im sozialen Bereich. Er schafft den Zugang zu den Fachschulen für Sozialpädagogik (Ausbildung zum/zur Erzieher/in) oder für Heilerziehungspflege (Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in), aber auch zur Fachoberschule Fachrichtung Gesundheit und Soziales (Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife).

 

Wer kann Sozialassistent*in werden?

Wer Interesse an den verschiedenen Arbeiten im sozialen Bereich hat und später einmal mit Menschen arbeiten möchte, kann mit der Ausbildung beginnen.

Er/sie muss

  • gesundheitlich geeignet sein,
  • einen Schulabschluss (BBR, eBBR oder MSA[1]) haben und
  • bereit sein, an der eigenen Entwicklung aktiv zu arbeiten, im Unterricht Wissen zu erwerben und dieses in den drei Praktika in verschiedenen Einrichtungen anzuwenden

Die Ausbildung kann direkt nach der allgemeinbildenden Schule, aber auch später im Leben begonnen werden. Es gibt keine Altersbeschränkung.

 

Was ist das Ziel der Ausbildung?

Ziel der Ausbildung ist:

  • die Allgemeinbildung zu erweitern und, falls diese noch nicht erworben wurden, den eBBR bzw. MSA-Abschluss zu erwerben.
  • alle erforderlichen Kenntnisse für die Arbeit eines Sozialassistenten / einer Sozialassistentin in sozialpflegerischen, sozialpädagogischen und hauswirtschaftlichen Institutionen zu vermitteln.
  • eine professionellen Haltung und die für die Arbeit erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln.
  • der Berufsabschluss „Staatlich geprüfte Sozialassistentin“ bzw. „Staatlich geprüfter Sozialassistent“.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

 

Probehalbjahr

2. Halbjahr

3. Halbjahr

Prüfungshalbjahr

Unterricht

4-wöchiges Praktikum

Unterricht

8-wöchiges Praktikum

Unterricht

8-wöchiges Praktikum

Unterricht

Prüfungen

 

Die Ausbildung dauert zwei Schuljahre und wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen.

Das erste Halbjahr ist ein Probehalbjahr. Im ersten, zweiten und dritten Halbjahr ist jeweils ein Praktikum zu absolvieren. Das vierte Halbjahr ist das Prüfungshalbjahr, in dem drei schriftliche Prüfungen geschrieben und ggf. auch mündliche Prüfungen absolviert werden. Die schriftlichen Prüfungen finden in Deutsch oder Mathematik sowie in zwei Lernfeldern statt.

Der Unterricht wird in einem berufsübergreifenden (allgemeinbildenden) und einem berufsbezogenen Lernbereich erteilt.

Zum berufsübergreifenden Lernbereich gehören die Fächer:

  • Deutsch/ Kommunikation/ Medienerziehung
  • Mathematik
  • Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Sport und Gesundheitsförderung

 

Im berufsbezogene Lernbereich wird anhand von typischen beruflichen Handlungssituationen (Lernsituationen) gelernt:

  • Lernfeld 1:

Beziehungen zu Menschen in verschiedenen Lebensphasen und Lebenssituationen aufbauen sowie sozialpädagogische Prozesse erkennen und begleiten

  • Lernfeld 2:

Bei der Unterstützung und Pflege von Menschen in verschiedenen Lebensphasen und
Lebenssituationen assistieren

  • Lernfeld 3:

Grundlegende hauswirtschaftliche Kompetenzen erwerben und umsetzen

  • Lernfeld 4:

Musisch- kreative Prozesse kennen lernen und in Alltagssituationen anwenden

  • Lernfeld 5:

Berufliche Handlungskompetenz und berufliche Identität entwickeln

 

Kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen? Diese finden Sie im Flyer.

 

Sie haben Fragen oder brauchen mehr Beratung? Kommen Sie zum Tag der Offenen Tür (Termine auf der Homepage) oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit unserer Ausbildungsbereichsleiterin Frau Leitert per E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 030 500 199 32. Unser Sekretariat hilft Ihnen dazu gerne weiter Telefon 030 500 199 25/10.

 

Sie wollen sich bewerben?

Alle dazu wichtigen Informationen dazu finden Sie bei Bewerbung (verlinken)

 

[1] Dies sind Bildungsabschlüsse in der Berliner Schule: BBR = Berufsbildungsreife; eBBR = erweiterte Berufbildungsreife; MSA = mittlerer Schulabschluss. In Brandenburg heißen diese Abschlüsse auch Hauptschulabschluss, erweiterter Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss.

 

aktueller Tipp

Neue Lehrkraft werden

WIPA-Sommerschule 2022

Markt der Möglichkeiten und Tag der offenen Tür 2022

Berliner Krisendienst für Pankow

Telefon: 030 390 63 – 40 täglich 16 – 24 Uhr, außerhalb der Sprechzeiten: 030 390 63 10

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP):

anonyme und kostenlose Corona-Hotline: 0800 777 22 44 täglich von 8 bis 20 Uhr zu erreichen.